Lerntechniken
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Lerntechniken: Erreichen Sie Ihre Ziele schneller, mit den richtigen Lerntechniken

Fragen und Antworten

Nur wer weiss, welcher Lerntyp er ist, der kann sich nach einer Lernumgebung umsehen, ob Prüfungsvorbereitung oder Nachhilfe, die genau die Lerntechniken anwendet, die für ihn am besten geeignet sind. Je nach Lerntyp sind demzufolge andere Arten von Unterricht zu empfehlen. Bei kommunikativen Lerntypen ist es wichtig, dass diese sich mit anderen Menschen austauschen können, um das Gelernte auf diese Weise zu verankern. Einzelunterricht wäre in diesem Fall eher schädlich, als förderlich. Beim visuellen Typ spielt die Grösse der Lernklasse keine grosse Rolle, anders als beim auditiven Typen, der sich in grossen Gruppen aufgrund des daraus entstehenden Geräuschpegels schnell überfordert fühlt und abgelenkt wird. Ein erfolgreiches Lernen ist dabei nicht immer möglich. Auditive Lerntypen sollten sich daher kleine Klassen oder gar Einzelunterricht nehmen. Die richtigen Lerntechniken für motorische Lerntypen zu finden, ist nicht immer einfach, da die wenigsten Lernangebote darauf ausgerichtet sind. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich in diesem Fall im Vorfeld mit den Bildungsverantwortlichen der einzelnen Schulen in Verbindung setzen und Ihr Anliegen schildern. Möglicherweise wird man Ihnen Einzelunterricht empfehlen, so dass die Lernperson die Möglichkeit hat, ganz gezielt auf Sie und Ihre bewegungs- und versuchsorientierte Lerntechniken einzugehen. 
Gerade vor Prüfungen ist es wichtig, sich möglichst viel Lernstoff anzueignen und diesen auch zu behalten, und sei dies nur bis zum Ende der Prüfungen. Um dies zu erreichen ist es wichtig, dass Sie die richtigen Lerntechniken anwenden und einige Tricks beachten. Machen Sie sich einen schriftlichen Plan, in dem Sie genau festhalten, wann Sie was lernen. Sinnvollerweise beginnen Sie damit frühzeitig, denn nur wenn Ihr Gedächtnis ausreichend Zeit hat, alles zu lernende regelmässig zu wiederholen, kann dies auch verankert werden. Sie oder Ihr Kind sollten den Lernstoff so aufteilen, dass Sie jeden Tag eine bis zwei Stunden lernen. Sie benötigen keine acht-Stunden-Lerneinheiten, um den Lernstoff zu behalten, Sie müssen nur die richtigen Techniken anwenden. Lernen Sie jeden Tag also vielleicht nur eine Stunde und machen Sie nach der Hälfte der Zeit eine Pause von etwa 15 Minuten. Das mag sich übertrieben anhören, doch sollten Sie bedenken, dass Ihr Gehirn keine Maschine ist und Überforderung nicht zum Ziel führen. Denn das menschliche Gehirn ist nicht so aufnahmefähig, wie wir ihm oftmals unterstellen. Gerade mal sechs Stunden pro Tag kann es effektiv Wissen aufnehmen. Geht Ihr Kind in die Schule, sind diese sechs Stunden bereits dort aufgebraucht, sollten Sie arbeiten gehen und zusätzlich lernen wollen/müssen, so strukturieren Sie, sofern möglich, Ihren Arbeitstag um und verteilen Sie etwa Routineaufgaben, die nur einen sehr geringen Aufwand für Ihre Gehirnleistung bedeuten, über die gesamte Woche, anstatt diese geballt an einem Tag abzuleisten. Überanstrengen Sie Ihr Gehirn nicht, ansonsten bringen Ihnen auch die besten Lerntechniken nichts. Wiederholen Sie das Gelernte in unregelmässigen Abständen. Beginnen Sie damit, am zweiten Tag eine kurze Wiederholung einzulegen, dann eine Woche später alles zu wiederholen und nach drei Wochen noch einmal zu schauen, welches Wissen Sie tatsächlich behalten haben. Sollte dies nur sehr wenig sein, so verkürzen Sie die Intervalle und führen Sie mehr Wiederholungen ein.
Neue Dinge zu lernen und langfristig im Gedächtnis zu verankern, ist nicht immer einfach und erfordert neben Ausdauer und Motivation vor allem auch die richtigen Lerntechniken, die dem individuellen Lerntyp entsprechen. So unterscheidet man zwischen vier Lerntypen, dem auditiven, dem visuellen, dem motorischen und dem kommunikativen. Die meisten Menschen sind Mischtypen dieser Formen und nehmen Lerninhalte leichter auf, wenn sie ihnen mit einer Lernmethode vermittelt werden, die ihren Präferenzen entspricht. Das bedeutet, dass Kindern und Erwachsene, die eher dem visuellen Typ entsprechen, Lerninhalte am einfachsten verstehen und sich einprägen können, wenn diese ihnen bildlich vermittelt werden. Der auditive Lerntyp nimmt Lernstoff am besten auf, der ihm vorgelesen wird, der kommunikative Typ muss sich über das zu Lernende mit einer anderen Person austauschen. Der motorische Typ lernt am besten „learning by doing“ mittels Experimenten und Versuchen, Bewegung, Gestik und Mimik.

Wissen Sie, welche Lerntechniken am besten für Sie oder Ihr Kind geeignet sind, um das Vermittelte im Gedächtnis zu verankern? Klären Sie dies im Vorfeld ab und suchen Sie sich danach ganz gezielt eine Nachhilfe, Lerntherapie, Lernhilfe oder Prüfungsvorbereitung aus.

Programmieren Sie Ihr Gehirn auf Lernen. Suchen Sie sich einen Lernort aus, der jeden Tag der gleiche ist, etwa der Tisch im Arbeitszimmer, die linke Ecke der Coach, die hintere Ecke in der Abteilung Architektur und Bau der Bibliothek, etc. Nehmen Sie sich einen oder mehrere Gegenstände mit, die ausschliesslich beim Lernen zum Einsatz kommen und auf diese Weise Teil Ihrer Lerntechniken werden. Sei dies der rote Pulli, die hässliche bunte Kaffeetasse, der hellblaue Stift, mit dem man so weich schreiben kann, oder etwas  anderes. Nach einigen Tagen zieht Ihr Gehirn die Verknüpfung zwischen der bunten Tasse, der roten Pulli, dem hellblauen Stift und dem Lernen und beginnt, sobald Sie die Sachen zur Hand nehmen, damit, seine Aufmerksamkeit zu steigern und in den Lernmodus zu wechseln. Ohne Anstrengung sorgen Sie auf diese Weise dafür, dass Sie erfolgsversprechender Lernen.

Weitere wichtige Punkte, um den Lernerfolg zu erhöhen, ist das Abschalten von jeglichen Ablenkungen, wie Mobiltelefon, Telefon oder auch der Türglocke. Ausschalten! Verzichten Sie neben diesen Ablenkungen auch auf Nikotin und Koffein, da dies Ihnen Körper durcheinanderbringt. Sollten Sie beides nicht vermeiden können, warten Sie wenigstens  die Lernphase ab. Auch die Zeiten, in denen Sie lernen sind wichtig. Selbst wenn Sie meinen, Sie könnten abends nach 21 Uhr am besten lernen, werden Sie wahrscheinlich bald feststellen, dass dies nicht der Fall ist. Lerntechniken ganz gleich welcher Natur, nützen nur dann etwas, wenn Sie auch wach und ausgeruht sind. Schafen Sie sich aus, lernen Sie nicht zu spät am Abend, sondern eher am frühen Vormittag (sofern dies möglich ist) oder am Nachmittag.

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Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.

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