Passerelle – Die Brücke zu einem höheren Bildungsabschluss
Fragen und Antworten
Passerelle Definition: Wie ist die Definition der Passerelle?
Die Definition der Passerelle lautet: Die Passerelle ist eine in der Schweiz angebotene Ergänzungsprüfung für Menschen, die zwar eine Fach- oder Berufsmaturität haben, aber ein Studium an einer Pädagogischen oder Universitären Hochschule (Uni oder ETH) absolvieren möchten. Mit dem Ausweis der bestandenen Ergänzungsprüfung Passerelle können sich die Studenten an jeder Universität oder Pädagogischen Hochschule bewerben. Damit ist ein Studium an jeder Hochschule in der Schweiz möglich – teilweise auch an ausländischen Hochschulen. Die Durchlässigkeit des Schweizer Bildungssystem eröffnet gemäss Passerelle Definition «fleissigen Personen unzählige Wege, sich nach einem Abschluss weiterzuentwickeln». Dieser indirekte Weg zur akademischen Bildung erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Berufstätigkeit nebenbei ist nur bedingt empfehlenswert. Wer sich in einem Jahr auf die Passerelle vorbereiten möchte, macht dies mehrheitlich in Teilzeit oder Vollzeit.
Passerelle Erfahrungen: Wie wird die Passerelle von Teilnehmenden erlebt und was haben diese für Tipps?
Grösstenteils absolvieren Personen die Passerelle-Prüfung nach der Berufsmaturität erfolgreich. Von vielen Seiten und ehemaligen Absolventen wird darauf hingewiesen, dass es Inhaber einer technischen Berufsmaturität in der Passerelle etwas einfacher haben als jene mit einem andern Berufsmaturaprofil. Gemäss den Passerelle Erfahrungen der Absolventen liegt das Gewicht der Ausbildung besonders auf der Mathematik und den Naturwissenschaften. Wer also in diesen zwei Fächern gut ist und grosses Interesse mitbringt, dem fällt der Bildungsweg laut Passerellen Erfahrungen leichter. Deshalb ergreift ein grosser Teil der Passerelle-Studierenden an Kantonalen Maturitätsschulen für Erwachsene anschliessend ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium. Der Entscheid Berufslehre statt Gymnasium in früheren Jahren begründet sich meist im Interesse an Technik oder Handwerk. Dies kommt häufig vor, auch wenn zusätzliches Interesse für schulische Bildung vorhanden wäre und ein späteres Studium beispielsweise an einer Fachhochschule nicht kategorisch ausgeschlossen wird. Dieser Umstand führt dann gemäss Passerellen Erfahrungen meist zu einer Lehre mit Berufsmaturität und einem guten Notendurchschnitt von 4.8 oder höher. Besteht dann aber später mehr Interesse an theoretischen Themen, scheint ein Studium an einer Universität häufig die bessere Option. Bei solchen Gedanken stossen die angehenden Studenten dann meist auf die Option der Ergänzungsprüfung Passerelle. Die Herausforderung besteht gemäss Passerelle Erfahrungen im relativ anspruchsvollen Schulstoff und neuen Fächern wie beispielsweise Geografie oder Biologie. Der gesamte Zeitaufwand wird bei ca. 1'650 Stunden Lernzeit als Vorbereitung geschätzt. Beim Selbststudium ist eine Einschätzung des erlangten Wissenstandes eher schwierig. Dafür können beispielsweise erst Fächer behandelt werden, die leichter fallen, und man wagt sich erst später an neue oder schwierigere Fächer. Die bleiben dann auch besser in Erinnerung. Intensive Repetitionen aller Fächer zum Ende der Vorbereitungszeit sind gemäss Passerellen Erfahrungen auf jeden Fall sinnvoll. Alte Aufgabenstellungen für alle Fächer, Nachhilfeunterricht für schwache Fächer und spezielle Vorbereitung mündlicher sowie schriftlicher Prüfungssituationen sind sehr zu empfehlen. Sinnvoll ist es sicher auch, nach der Passerellen-Prüfung nochmals die Wahl des Studiengangs zu überdenken, denn man hat sich ja nochmals intensiv mit verschiedenen Fächern auseinander gesetzt und seine Vorlieben neu entdeckt. Plötzlich stehen einem viele Türen zu spannenden Gebieten offen.
Warum interessieren sich Personen für die Passerelle-Prüfung?
Eine Umfrage der Bildungsplattform Ausbildung-Weiterbildung.ch bei Interessenten für die Passerelle-Prüfung beantwortet diese Frage folgendermassen:
- 72 %: «Ich möchte schauen, ob diese Weiterbildung meinen Bedürfnissen entspricht»
- 20 %: «Das Passerelle-Studium wurde mir empfohlen»
- 8 %: «Der Abschluss wird in Jobausschreibungen oft erwähnt»
- Optionale Textantworten: «Ich möchte Jura studieren», «Wunsch Medizin zu studieren», «Ich möchte Zahnmedizin studieren», «Zugang zu UNI», «privat», «Ist erforderlich, damit ich mein Psychologie Studium an der UNI Bern machen kann», «Ich bin in der Lehre und mache begleitend BM1. Ich informiere mich, um langsam entscheiden zu können, was ich nach der Lehre machen werde.», «für Zulassung an HSG», «eröffnet mir den Weg an eine Universität», «für ein Hochschulstudium», «Bedingung für das Studium an der Uni», «Um zu Studieren» oder «für ein Studium»
Ist die Passerelle berufsbegleitend?
Mit der Passerelle wird die Brücke zwischen Berufsmaturität / Fachmaturität und Hochschulstudium geschlagen. Somit kann mit der eidg. Berufsmaturitätsausweises oder der Fachmaturität zusammen mit der bestandenen Ergänzungsprüfung der Passerelle allgemeine Hochschulreife ausweisen. Je nach Wahl der Vollzeit- oder Teilzeitschulvariante kann die Passerelle berufsbegleitend oder vollzeitlich absolviert werden.
Tipps, Tests und Infos zur «Passerelle»
Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung
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