Die Weiterbildung zum Sozialversicherungs-Experten / zur Sozialversicherungs-Expertin (HFP) ist auf Personen mit entsprechender Vorbildung und Berufserfahrung ausgerichtet und wird in der Regel berufsbegleitend absolviert. Die konkrete Dauer und die Kosten hängen vom Bildungsanbieter und vom gewählten Lehrgangsmodell ab.
Da es sich um eine Vorbereitung auf eine Höhere Fachprüfung handelt, solltest du neben dem Unterricht genügend Zeit für das Selbststudium und die Prüfungsvorbereitung einplanen.
Vorbereitungskurse auf die Höhere Fachprüfung können sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Die genaue Dauer hängt unter anderem davon ab, wie viele Unterrichtseinheiten angeboten werden und wie die Weiterbildung zum Sozialversicherungs-Experten / zur Sozialversicherungs-Expertin organisiert ist.
Mögliche Unterrichtsmodelle sind beispielsweise:
Gerade für Berufstätige ist die berufsbegleitende Organisation interessant, da du deine praktische Tätigkeit parallel fortsetzen kannst.
Bei einer anspruchsvollen höheren Berufsprüfung besteht der Aufwand nicht nur aus dem Unterricht.
Zusätzlich solltest du Zeit einplanen für:
Wie hoch der tatsächliche Lernaufwand bei der Weiterbildung zum Sozialversicherungs-Experten / zur Sozialversicherungs-Expertin (HFP) ist, hängt von deiner bisherigen Berufserfahrung und deinen Vorkenntnissen ab.
Die Kosten für die Vorbereitung unterscheiden sich je nach Bildungsanbieter und Lehrgangsmodell.
Neben den Kurskosten können bei der Weiterbildung zum Sozialversicherungs-Experten / zur Sozialversicherungs-Expertin weitere Ausgaben entstehen, beispielsweise für:
Bei der Budgetplanung solltest du deshalb nicht nur die ausgeschriebenen Kurskosten berücksichtigen.
Bei eidgenössischen Prüfungen zum Sozialversicherungs-Experten / zur Sozialversicherungs-Expertin können unter bestimmten Voraussetzungen Bundesbeiträge an die Kosten von vorbereitenden Kursen in Anspruch genommen werden.
Welche Kosten tatsächlich berücksichtigt werden und welche Voraussetzungen gelten, solltest du vor Beginn der Weiterbildung beziehungsweise beim jeweiligen Bildungsanbieter prüfen.
Da Sozialversicherungs-Expertinnen und Sozialversicherungs-Experten für viele Arbeitgeber wertvolle Fachpersonen sind, kann sich eine Unterstützung durch den Arbeitgeber lohnen.
Je nach Unternehmen kommen beispielsweise eine Beteiligung an den Weiterbildungskosten oder eine teilweise Freistellung für Unterricht und Prüfungsvorbereitung infrage.
Die Weiterbildung zum Sozialversicherungs-Experten / zur Sozialversicherungs-Expertin ist anspruchsvoll und sollte nicht nur anhand der Unterrichtsdauer beurteilt werden. Neben dem Präsenz- oder Onlineunterricht ist ausreichend Zeit für Selbststudium und Prüfungsvorbereitung einzuplanen. Dauer und Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter; zusätzlich solltest du mögliche Prüfungs- und Lehrmittelkosten sowie die Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung berücksichtigen.