5 Facts zum Visual Merchandising (Zert.)

Fakten aus der Bildungsberatung zum Visual Merchandising (Zert.)Du interessierst dich für eine Weiterbildung im Visual Merchandising und möchtest wissen, welche Kompetenzen dabei gefragt sind? Visual Merchandising verbindet Gestaltung und Warenpräsentation, Farb-, Form- und Stilgestaltung, zielgruppenorientierte Inszenierung von Verkaufsflächen, Licht, Materialien und Raumwirkung sowie Marketing und Verkaufsförderung. Ziel ist es, Produkte und Marken im Verkaufsraum so zu präsentieren, dass sie Aufmerksamkeit erzeugen, die Markenbotschaft vermitteln und das Einkaufserlebnis unterstützen. Die folgenden fünf Facts zeigen, welche gestalterischen und konzeptionellen Fähigkeiten im Visual Merchandising eine wichtige Rolle spielen.

Visual Merchandising beschäftigt sich mit der sichtbaren Gestaltung von Verkaufsflächen und der wirkungsvollen Präsentation von Produkten. Dabei wird überlegt, wie Kundinnen und Kunden durch die Gestaltung angesprochen und durch den Verkaufsraum geführt werden können.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Schaufenster gestalten
  • Waren ansprechend präsentieren
  • Verkaufsflächen strukturieren
  • Produkte thematisch inszenieren
  • Blickpunkte und Verkaufszonen schaffen

Die Gestaltung soll dabei nicht nur schön aussehen, sondern gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf Produkte und Angebote lenken.

Eine erfolgreiche Warenpräsentation entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Gestaltungselemente. Visual Merchandiser setzen deshalb Farben, Formen, Materialien und Proportionen gezielt ein.

Wichtige Gestaltungselemente beim Visual Merchandising sind unter anderem:

  • Farbkonzepte
  • Formen und Proportionen
  • Materialien und Oberflächen
  • Dekoration und Gestaltungselemente
  • Licht und Beleuchtung

Durch die bewusste Kombination dieser Elemente entsteht eine bestimmte Atmosphäre und die gewünschte Wirkung einer Verkaufsfläche.

Visual Merchandising orientiert sich nicht allein am persönlichen Geschmack. Entscheidend ist, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und wofür eine Marke oder ein Produkt steht.

Bei der Konzeption werden deshalb beispielsweise berücksichtigt:

  • Zielgruppen und deren Bedürfnisse
  • Markenidentität und Markenauftritt
  • Produktpositionierung
  • aktuelle Trends
  • saisonale Themen und Kampagnen

So entsteht eine Präsentation, die zur Marke passt und gleichzeitig die gewünschten Kundengruppen anspricht.

Ein Schaufenster oder eine Verkaufsfläche kann weit mehr als Produkte zeigen. Die Gestaltung kann Aufmerksamkeit erzeugen, Geschichten erzählen und Kundinnen und Kunden zum Betreten eines Geschäfts oder zur Auseinandersetzung mit einem Produkt animieren.

Visual Merchandising unterstützt beispielsweise:

  • Verkaufsförderung
  • Markenkommunikation
  • saisonale Aktionen
  • Produkteinführungen
  • Kundenführung im Geschäft

Damit bildet Visual Merchandising eine Schnittstelle zwischen Gestaltung, Marketing und Verkauf.

Eine Weiterbildung im Visual Merchandising richtet sich an Personen, die ihre gestalterischen Fähigkeiten mit praxisbezogenem Wissen über Verkaufsflächen und Warenpräsentation verbinden möchten. Neben Kreativität sind deshalb auch Planung, Organisation und ein Verständnis für wirtschaftliche Ziele gefragt.

Je nach Tätigkeit gehören dazu beispielsweise:

  • Gestaltungskonzepte entwickeln
  • Präsentationen planen und umsetzen
  • Materialien und Dekoration auswählen
  • Verkaufsflächen saisonal anpassen
  • Gestaltungsideen mit Marketing- und Verkaufsvorgaben verbinden

Damit eignet sich Visual Merchandising insbesondere für Personen, die gerne kreativ arbeiten, gleichzeitig aber auch ein Gespür für Marken, Produkte, Kundinnen und Kunden sowie die Wirkung von Verkaufsräumen haben.