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8575 Bürglen
Akademie für bewusstes Leben und Sterben
Kompetenz für die letzte Lebensphase. Menschlichkeit, die bleibt.

Die Akademie für bewusstes Leben und Sterben ist spezialisiert auf Aus- und Weiterbildungen rund um Sterben, Tod und Trauer. Wir qualifizieren Menschen, die Sterbende, Trauernde und ihre Angehörigen professionell, achtsam und kompetent begleiten möchten.

Unser Bildungsangebot reicht von der Sterbe- und Trauerbegleitung über psychologische und integrale Begleitansätze bis hin zu spezialisierten Weiterbildungen für besondere Lebens-, Abschieds- und Krisensituationen.

Dabei verbinden wir fundiertes Fachwissen mit Menschlichkeit, Selbsterfahrung und einer ganzheitlichen Sicht auf den Menschen. Im Zentrum steht nicht nur das Lernen, sondern das Wirksamwerden: Wir fördern unsere Studierenden darin, ihre persönlichen Stärken zu entwickeln, ein eigenes Begleitungsprofil aufzubauen und ihren individuellen Weg in die Praxis zu finden.

So entstehen aus Ausbildungen Berufungen mit Kompetenz – und Menschen, die eine neue Kultur des Begleitens mitgestalten.
Stärken: Inspirierende Locations in der Schweiz und im Ausland! Erlebe bei uns, wie sich eine Wohlfühlatmosphäre positiv auf dein Lernerlebnis auswirken wird.
Region: Basel, Bern, Ostschweiz, Westschweiz, Zentralschweiz, Zürich
Standorte: Bürglen TG, Zürich, Luzern, Chassey-lès-Scey FR, Uster, Rocourt JU, Reinach BL, Schwarzenburg BE
Zertifizierungen, Mitgliedschaften, Qualifizierungen:
Bundesbeiträge
ECA
eduQua
Online-Unterricht
V-P-T
wingwave
Trauerbegleiter / Trauerbegleiterin (Zert.)

Schulen mit zertifizierter Bildungsberatung

Fragen und Antworten

Zur Ausbildung Trauerbegleiter zugelassen werden Personen zugelassen, die über folgende Kompetenzen verfügen:

  • Selbstverantwortung
  • Belastbarkeit, Stabilität der Persönlichkeit
  • Offenheit gegenüber verschiedenen Glaubensrichtungen
  • Bereitschaft, sich auf sich selbst und andere einzulassen
  • Interesse und Einfühlungsvermögen für seelische Prozesse
  • Achtsamkeit und Wachsamkeit sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber

Die Sterbe- und Trauerbegleiter Ausbildung wird in zwei Stufen angeboten. Diese umfasst z.B. die Grundstufe und die Aufbaustufe und schliesst mit einer schriftlichen Arbeit ab. Meist kann die Ausbildung nach der Grundstufe mit einem Zertifikat abgeschlossen werden. Zur Ausbildung gehört auch ein Praktikum. Das Praktikum ist ein wichtiger Bestandteil der Grundstufe. Es findet während der Ausbildung statt und wird mit einer schriftlichen Arbeit abgeschlossen. Die Ausbildung fördert die Kompetenz, Menschen in Sterbe- und Trauerprozessen zu begleiten und der eigenen Betroffenheit Raum zu geben.

Sterbe- und Trauerbegleiter/innen beraten, unterstützen und begleiten Menschen bei der Bewältigung von erlittenen oder zu erwartenden Verlusterfahrungen, insbesondere auch beim Tod von nahestehenden Menschen. Nach der Ausbildung zum Sterbe- und Trauerbegleiter können sie Trauer- und Abschiedsrituale sowie Bestattungen gestalten. Die Tätigkeit kann Teil des beruflichen Alltags in Palliative Care, Seelsorge etc. sein. Sie wird von Freiberuflern in eigener Praxis, aber auch von Ehrenamtlichen angeboten.

Die Trauerbegleiter Ausbildung Kosten sind unterschiedlich. Sie hängen davon ab, ob es sich um ein kurzes Seminar oder eine zweijährige Fachausbildung handelt. Mit Kosten zwischen 800 und 9'000 Franken ist zu rechnen. Erkundigen Sie sich beim Anbieter Ihrer Wahl nach den zu erwartenden Kosten.

Folgende persönliche Voraussetzungen sollten Sie für eine Ausbildung zum Trauerbegleiter / Ausbildung zur Trauerbegleiterin mitbringen:

  • Lebenserfahrung
  • hohe soziale und kommunikative Kompetenz
  • Bereitschaft, sich mit dem Thema Tod bei sich selbst und bei den zu begleitenden Menschen auseinanderzusetzen.

In einer Trauerbegleiter-Ausbildung / Trauerbegleiterin-Ausbildung werden folgende Lerninhalte vermittelt:

  • Trauer und Abschiedskultur in verschiedenen Systemen
  • Ausgewählte Aspekte der Trauer: Lebensalter und Lebensphasen, Kulturen und Religionen, Spiritualität
  • Theorien und Erkenntnisse der aktuellen Trauerforschung
  • Begleitung, Beratung, Therapie in unterschiedliche Settings
  • Kommunikation mit Trauernden
  • Trauer- und Abschiedsrituale
  • Professionelle Trauer und Selbstreflexion
  • Themenwünsche der Teilnehmenden
  • Transfer in den Berufsalltag

Eine Trauerbegleiter-Weiterbildung vermittelt folgende Kompetenzen:

  • Trauer und Trauerprozesse erkennen und einschätzen zu können
  • professionelle Trauerarbeit auf der Grundlage aktueller Theorien und Forschungsergebnisse der Thanatologie zu leisten
  • Menschen in unterschiedlichen Trauerprozessen professionell zu beraten und zu begleiten
  • entwickeln die Fähigkeit zur Selbstreflexion in der Beratung und Begleitung von trauernder Menschen

Trauerbegleiter werden kann man durch eine spezifische Ausbildung als Zusatzqualifikation für Fachpersonen des Gesundheits- und Sozialwesens, der Bildung, der Seelsorge, bei Polizei und Feuerwehr usw. Der Fachkurs Trauerbegleitung ermöglicht Personen mit einer Ausbildung im theologischen, beraterischen oder therapeutischen Bereich eine selbständige Tätigkeit. Für ehrenamtlich Tätige und Angehörige werden Grundkurse angeboten. Aber auch in Ausbildungen wie Altenpflege, Seelsorge oder Pflege ist Trauerbegleitung im Sinne von Sterbebegleitung meist Teil der Ausbildung.

Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.

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