
Wer Erwachsene in Unternehmen, Bildungsinstitutionen oder Organisationen professionell begleiten und Lernprozesse gestalten möchte, findet mit der Berufsprüfung Ausbilder / Ausbilderin mit eidg. Fachausweis eine etablierte Weiterbildung im Bildungsbereich für Erwachsene. Die Ausbildung baut auf den SVEB-Kompetenzen auf und vertieft insbesondere die Planung, Durchführung, Begleitung und Evaluation von Lernprozessen. Dank hohem Praxisbezug, Anerkennung in vielen Bildungsbereichen sowie modularem Aufbau kann die Ausbildung berufsbegleitend und berufsnah absolviert werden. Die folgenden 5 Facts zeigen, welche Kompetenzen gefragt sind, wie die Berufsprüfung aufgebaut ist und weshalb der Abschluss in der Erwachsenenbildung einen hohen Stellenwert hat.
Der Lehrgang "Ausbilder/in" richtet sich an Personen, die bereits Erfahrung in der Erwachsenenbildung gesammelt haben. Für die Zulassung zur Berufsprüfung wird unter anderem das SVEB-Zertifikat Kursleiter/in oder ein gleichwertiger Abschluss verlangt. Damit gilt der Fachausweis als nächster Schritt in der professionellen Erwachsenenbildung.
Aufbau:
Nach dem SVEB-Zertifikat (SVEB 1) folgen weitere Module, die Themen wie:
vertiefen. Es handelt sich um ein modulares Baukastensystem (AdA - Ausbildung der Ausbildenden), bei dem das SVEB-Zertifikat das erste Modul darstellt, gefolgt von fünf weiteren Modulen der Stufe 2, um die Berufsprüfung zu erlangen.
Ausbilderinnen und Ausbilder planen, gestalten und evaluieren Lernveranstaltungen für Erwachsene. Dabei geht es nicht nur um Fachwissen, sondern auch um Lernbegleitung, Methodik, Gruppendynamik, Kommunikation und Transfer in die Praxis. Die Handlungskompetenzen orientieren sich an realen Situationen aus der Erwachsenenbildung.
Inhalt:
Es wird das Wissen zur
von Bildungsveranstaltungen vertieft.
Für den Ausbilder mit eidg. Fachausweis genügt Theorie allein nicht. Wer zur Berufsprüfung antreten möchte, muss praktische Erfahrung in der Erwachsenenbildung nachweisen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Absolventinnen und Absolventen Lernprozesse nicht nur kennen, sondern auch professionell umsetzen können.
Die wichtigsten Praxis-Voraussetzungen (für den Fachausweis):
Ausbilderinnen und Ausbilder arbeiten in Unternehmen, Weiterbildungsinstituten, öffentlichen Institutionen oder Non-Profit-Organisationen. Der eidg. Fachausweis gilt als etablierter Abschluss in der Erwachsenenbildung und wird in zahlreichen Bildungs- und HR-Bereichen geschätzt.
Die Ausbildung erfolgt über mehrere Module mit Kompetenznachweisen. Dadurch können Teilnehmende einzelne Schritte flexibel absolvieren und die Weiterbildung oft berufsbegleitend gestalten. Der modulare Aufbau ist typisch für Abschlüsse im AdA-System (Ausbildung der Ausbildenden).