Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin (BP) (ehemals Immobilien-Verwalter / Immobilien-Verwalterin (BP)) (Schaffhausen):
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Fragen und Antworten
Wie hoch ist der Lohn als Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin?
Der Immobilienbewirtschafter Lohn hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören insbesondere Berufserfahrung, Ausbildung, Region, Arbeitgeber, Grösse des betreuten Portfolios sowie die konkrete Funktion und Führungsverantwortung.
Auch der eidgenössische Fachausweis kann sich auf die berufliche Entwicklung und damit langfristig auf das Einkommen auswirken. Eine bestimmte Lohnerhöhung ist durch den Abschluss jedoch nicht garantiert.
Wichtige Einflussfaktoren auf den Lohn sind:
- Berufserfahrung in der Immobilienbewirtschaftung
- eidgenössischer Fachausweis
- zusätzliche Fach- und Weiterbildungen
- Grösse und Komplexität des Immobilienportfolios
- Führungsverantwortung
- Region und Arbeitsort
- Grösse und Art des Arbeitgebers
- Spezialisierung, beispielsweise auf Stockwerkeigentum
- zusätzliche Kenntnisse in Recht, Rechnungswesen oder Technik
Für eine individuelle Einschätzung empfiehlt sich ein aktueller Lohnrechner, da sich Löhne und statistische Grundlagen laufend verändern.
Der Immobilienbewirtschafter Lohn lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl festlegen. Wer Berufserfahrung, einen eidgenössischen Fachausweis und zusätzliche Verantwortung miteinander verbindet, kann seine beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und damit auch sein Einkommenspotenzial verbessern.
Welche Anforderungen werden an einen Immobilienbewirtschafter Job gestellt?
Die Anforderungen an einen Immobilienbewirtschafter Job sind vielseitig, da Immobilien professionell, wirtschaftlich und rechtlich korrekt betreut werden müssen. Neben einer passenden Ausbildung und Berufserfahrung erwarten Arbeitgeber häufig gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten.
In Stelleninseraten werden insbesondere folgende Anforderungen genannt:
- kaufmännische Grundausbildung oder eine vergleichbare Vorbildung
- Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter / zur Immobilienbewirtschafterin mit eidg. Fachausweis
- Berufserfahrung in der Immobilienbewirtschaftung
- gute Kenntnisse im Mietrecht und in weiteren relevanten Rechtsgebieten
- kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Verständnis
- Kenntnisse in der Liegenschaftsbuchhaltung und im Reporting
- gute MS-Office- und Anwenderkenntnisse
- stilsicheres Deutsch in Wort und Schrift
- gute Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeiten
- selbständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
- Kunden- und Dienstleistungsorientierung
- Durchsetzungsvermögen und Belastbarkeit
- Organisationsgeschick und Flexibilität
Je nach Arbeitgeber können zusätzlich bautechnische Kenntnisse, Fremdsprachenkenntnisse oder ein Führerausweis verlangt werden.
Ein Immobilienbewirtschafter Job stellt sowohl fachliche als auch persönliche Anforderungen. Besonders wichtig ist die Kombination aus Immobilienwissen, Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit und einem sicheren Umgang mit Mietenden, Eigentümern und Dienstleistern.
Wie anspruchsvoll ist die Immobilienbewirtschafter-Ausbildung?
Die Immobilienbewirtschafter-Ausbildung gilt als anspruchsvoll, weil sie verschiedene Fachgebiete miteinander verbindet. Neben der eigentlichen Immobilienbewirtschaftung gehören unter anderem Recht, Bautechnik, Rechnungswesen und Personalführung zu den relevanten Themen.
Besonders herausfordernd in der Immobilienbewirtschafter-Ausbildung können sein:
- die grosse Breite der Lerninhalte
- rechtliche Fragestellungen und deren Anwendung auf konkrete Fälle
- Rechnungswesen und Liegenschaftsbuchhaltung
- technische und bauliche Zusammenhänge
- die Bewirtschaftung von Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum
- die Vorbereitung auf schriftliche und mündliche Prüfungsteile
- die Kombination von Weiterbildung, Beruf und persönlichem Alltag
Vorkenntnisse aus der Immobilienbranche können den Einstieg erleichtern. Gleichzeitig ist die praktische Berufserfahrung wichtig, weil viele Inhalte einen direkten Bezug zu Situationen aus dem Berufsalltag haben.
Eine gute Lernorganisation, regelmässiges Selbststudium und eine frühzeitige Prüfungsvorbereitung helfen dabei, die Stoffmenge zu bewältigen.
Die Immobilienbewirtschafter-Ausbildung ist anspruchsvoll, aber mit einer strukturierten Vorbereitung und genügend Lernzeit gut bewältigbar. Besonders wichtig sind Interesse an Immobilien, sorgfältiges Arbeiten und die Bereitschaft, sich intensiv mit rechtlichen, kaufmännischen und technischen Themen auseinanderzusetzen.
Wie hoch sind die Kosten für die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter?
Die Kosten für die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter hängen vom Bildungsanbieter, vom Unterrichtsmodell und vom Umfang des Lehrgangs ab. Zusätzlich zu den Kurskosten können Ausgaben für Lehrmittel, Prüfungsgebühren und weitere Leistungen entstehen.
Bei der Budgetplanung solltest du deshalb folgende Kosten berücksichtigen:
- Lehrgangs- und Kurskosten (ca. CHF 6’000 bis 12’000)
- Lehrmittel und Lernunterlagen
- allfällige Einschreibe- oder Administrationsgebühren
- Prüfungsgebühr der eidgenössischen Berufsprüfung (aktuell CHF 2’700)
- gegebenenfalls zusätzliche Kosten für Prüfungsvorbereitung oder Repetitionen
Ein wichtiger finanzieller Vorteil ist die Subjektfinanzierung des Bundes. Bei Vorbereitungskursen auf eidgenössische Prüfungen können grundsätzlich bis zu 50 Prozent der anrechenbaren Kurskosten zurückerstattet werden. Die Auszahlung erfolgt nach den geltenden Voraussetzungen und dem entsprechenden Verfahren.
Da sich Kurs- und Prüfungsgebühren ändern können, solltest du für die konkrete Budgetplanung immer die aktuellen Angaben des Bildungsanbieters und der zuständigen Prüfungskommission berücksichtigen.
Die Kosten für die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Neben dem Lehrgangspreis solltest du insbesondere Lehrmittel und Prüfungsgebühren einplanen und prüfen, wie hoch dein Anspruch auf Bundesbeiträge ist.
Was kann ich mit einem Fachausweis Immobilienbewirtschafter erreichen?
Mit einem Fachausweis Immobilienbewirtschafter qualifizierst du dich für anspruchsvollere und selbständige Aufgaben in der Immobilienwirtschaft. Der Abschluss bestätigt deine Fachkenntnisse in der professionellen Bewirtschaftung von Immobilien und kann dir neue berufliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
Mit dem Fachausweis Immobilienbewirtschafter kannst du beispielsweise:
- Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum selbständig bewirtschaften
- ein eigenes Immobilienportfolio betreuen
- anspruchsvolle Aufgaben in Immobilienverwaltungen übernehmen
- Eigentümerinnen und Eigentümer fachlich beraten
- kleinere Bewirtschaftungsteams führen
- Verantwortung für Unterhalts- und Sanierungsprojekte übernehmen
- dich für Senior- oder Kaderfunktionen qualifizieren
- deine beruflichen Chancen bei Immobilienunternehmen, Pensionskassen, Versicherungen oder Banken erweitern
Je nach beruflicher Erfahrung und persönlicher Entwicklung sind anschliessend beispielsweise Positionen als Senior Immobilienbewirtschafter/in, Teamleiter/in oder Leiter/in Immobilienbewirtschaftung möglich.
Der Fachausweis bildet zudem eine gute Grundlage für weiterführende Qualifikationen, beispielsweise als dipl. Immobilientreuhänder/in.
Fazit
Der Fachausweis Immobilienbewirtschafter ist ein anerkannter Qualifikationsnachweis für Fachpersonen der Immobilienwirtschaft. Er kann den Zugang zu verantwortungsvolleren Aufgaben, Führungsfunktionen und weiterführenden Weiterbildungen erleichtern.
Wie sieht der Berufsalltag einer Immobilienbewirtschafterin / eines Immobilienbewirtschafters aus?
Der Berufsalltag einer Immobilienbewirtschafterin / eines Immobilienbewirtschafters ist abwechslungsreich und verbindet Büroarbeit mit Kundenkontakt, Organisation und der Betreuung von Immobilien. Je nach Portfolio und Arbeitgeber kann der Schwerpunkt unterschiedlich ausfallen.
Zu den typischen Tätigkeiten im Berufsalltag als Immobilienbewirtschafter gehören:
- Mietende und Eigentümerinnen und Eigentümer betreuen
- Mietverträge erstellen und Mietverhältnisse verwalten
- Besichtigungen, Wohnungsabnahmen und Übergaben organisieren
- Mietzinse, Nebenkosten und Abrechnungen bearbeiten
- Anliegen und Reklamationen von Mietenden bearbeiten
- Handwerker und Hauswartungen koordinieren
- Reparaturen, Unterhalt und Sanierungen organisieren
- Offerten einholen und Aufträge vergeben
- Schäden und Versicherungsfälle bearbeiten
- Budgets und Liegenschaftsabrechnungen erstellen
Eigentümerinnen und Eigentümer über die Entwicklung ihrer Liegenschaften informieren
je nach Funktion Stockwerkeigentümerversammlungen vorbereiten und durchführen
Dabei wechseln sich planbare Aufgaben wie Abrechnungen, Reportings und Unterhaltsplanung mit kurzfristigen Anliegen und Problemen ab.
Der Berufsalltag einer Immobilienbewirtschafterin / eines Immobilienbewirtschafters ist geprägt von Organisation, Verantwortung und viel Kommunikation. Wer gerne selbständig arbeitet und gleichzeitig den Kontakt zu unterschiedlichen Menschen schätzt, findet hier ein vielseitiges Tätigkeitsfeld.
Welche Jobs gibt es als Immobilienbewirtschafterin / Immobilienbewirtschafter?
Immobilienbewirtschafter Jobs gibt es bei unterschiedlichen Arbeitgebern der Immobilien- und Finanzbranche. Je nach Unternehmen, Portfolio und Berufserfahrung können die Aufgaben von der Betreuung einzelner Liegenschaften bis zur Führung eines Bewirtschaftungsteams reichen.
Mögliche Arbeitgeber sind:
- Immobilienverwaltungen
- Immobiliengesellschaften
- Immobilien-Treuhandunternehmen
- Pensionskassen
- Versicherungen
- Banken mit Immobilienabteilungen
- Bau-, General- und Totalunternehmen
- Immobilienfonds
- Genossenschaften
- öffentliche Verwaltungen
- Facility-Management-Unternehmen
- institutionelle Immobilieninvestoren und Family Offices
Auch die Stellenbezeichnungen unterscheiden sich je nach Arbeitgeber. Häufig gesucht werden beispielsweise Immobilienbewirtschafter/in, Junior Immobilienbewirtschafter/in, Senior Immobilienbewirtschafter/in, Bewirtschafter/in Stockwerkeigentum oder Property Manager/in.
Mit zunehmender Berufserfahrung kommen zusätzlich Führungs- und Spezialistenfunktionen infrage.
Immobilienbewirtschafter Jobs bieten ein breites Einsatzfeld innerhalb der Immobilienwirtschaft. Besonders vielfältig sind die Möglichkeiten bei Immobilienverwaltungen, institutionellen Eigentümern und Unternehmen mit eigenen Immobilienportfolios.
Welche Aufgaben gibt es in einem Immobilienbewirtschafter Job?
Ein Immobilienbewirtschafter Job umfasst die selbständige Betreuung und Verwaltung von Wohn- und Geschäftsliegenschaften. Immobilienbewirtschafterinnen und Immobilienbewirtschafter sind Ansprechpersonen für Eigentümer, Mietende, Handwerksbetriebe, Hauswartungen und weitere Beteiligte. Dabei verbinden sie kaufmännische, rechtliche und technische Aufgaben.
Typische Aufgaben in einem Immobilienbewirtschafter Job sind:
- Mietobjekte vermieten und Wiedervermietungen organisieren
- Mietverträge erstellen und Mietverhältnisse betreuen
- Wohnungs- und Objektübergaben sowie Abnahmen durchführen
- Mietzinse, Nebenkosten und Abrechnungen bearbeiten
- Mahn- und Inkassowesen koordinieren
- Liegenschaftsbuchhaltung und Reportings führen
- Unterhalts-, Renovations- und Sanierungsarbeiten organisieren
- Handwerker und externe Dienstleister beauftragen und koordinieren
- Eigentümerinnen und Eigentümer beraten und regelmässig informieren
- Stockwerkeigentum und Miteigentum bewirtschaften
- bei Versicherungs- und Schadenfällen die notwendigen Schritte einleiten
- je nach Funktion ein kleines Bewirtschaftungsteam führen
Der Immobilienbewirtschafter Job ist vielseitig und verbindet Verwaltung, Recht, Technik, Rechnungswesen und Kundenkontakt. Wer gerne organisiert, Verantwortung übernimmt und unterschiedliche Anspruchsgruppen koordiniert, findet in der Immobilienbewirtschaftung ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld.
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Wer ist zur Immobilienbewirtschafter Weiterbildung für den eidg. Fachausweis zugelassen?
Für die Immobilienbewirtschafter Weiterbildung mit dem Ziel des eidgenössischen Fachausweises gelten verbindliche Zulassungsbedingungen. Entscheidend sind insbesondere die Vorbildung und die nachgewiesene Berufspraxis in der Immobilienwirtschaft.
Grundsätzlich wird zur Berufsprüfung zugelassen, wer eine der folgenden Vorbildungen besitzt:
- mindestens dreijährige berufliche Grundbildung
- Maturitätszeugnis
- vom Bund anerkanntes Handelsdiplom
- Abschluss einer höheren Fachschule
- eidgenössischer Fachausweis
- eidgenössisches Diplom
- Abschluss einer Hochschule
- ein gleichwertiger Ausweis
Zusätzlich sind grundsätzlich mindestens drei Jahre hauptberufliche Praxis in einem Beruf der Immobilienwirtschaft nach Abschluss der Ausbildung erforderlich.
Wer keine der genannten Vorbildungen besitzt, kann unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls zugelassen werden. Dafür sind grundsätzlich fünf Jahre hauptberufliche Praxis in einem Beruf der Immobilienwirtschaft erforderlich, wobei davon mindestens zwei Jahre in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein absolviert worden sein müssen.
Zusätzlich darf keine Eintragung im Strafregister bestehen, die dem Prüfungszweck widerspricht. Die definitive Zulassung richtet sich nach der aktuell geltenden Prüfungsordnung und den Vorgaben der zuständigen Prüfungskommission.
Fazit
Die Immobilienbewirtschafter Weiterbildung richtet sich insbesondere an Personen, die bereits über eine geeignete Vorbildung und Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft verfügen. Wer die Berufsprüfung absolvieren möchte, sollte die individuellen Zulassungsvoraussetzungen frühzeitig anhand der aktuellen Prüfungsordnung überprüfen.
Wie lange dauert die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin?
Die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin dauert je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsmodell unterschiedlich lange. Viele Vorbereitungskurse auf die eidgenössische Berufsprüfung sind berufsbegleitend aufgebaut und dauern ungefähr 12 bis 18 Monate.
Die Dauer hängt unter anderem davon ab, ob der Lehrgang:
- berufsbegleitend oder in einem intensiveren Modell absolviert wird
- im Präsenzunterricht, online oder als Kombination angeboten wird
- Abend- und Samstagsunterricht umfasst
- einen hohen Anteil an selbstgesteuertem Lernen vorsieht
- bereits vorhandene Kenntnisse der Teilnehmenden berücksichtigt
Neben der eigentlichen Unterrichtsdauer muss ausreichend Zeit für Selbststudium und Prüfungsvorbereitung eingeplant werden. Die Vorbereitung auf die Berufsprüfung ist deshalb insgesamt mit einem deutlich höheren Zeitaufwand verbunden als nur mit den angegebenen Unterrichtsstunden.
Die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin ist in der Regel berufsbegleitend und erstreckt sich je nach Anbieter über mehrere Monate. Bei der Wahl des Lehrgangs lohnt es sich deshalb, nicht nur auf die Dauer, sondern auch auf Unterrichtszeiten, Lernmodell und Umfang des Selbststudiums zu achten.
Immobilienbewirtschaftung: Welche Fächer werden in der BP Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin geprüft?
Die BP Immobilienbewirtschafter umfasst verschiedene Prüfungsbereiche, die das für die professionelle Immobilienbewirtschaftung notwendige Fachwissen überprüfen. Neben rechtlichen und baulichen Kenntnissen spielen insbesondere die Bewirtschaftung von Immobilien und die Personalführung eine wichtige Rolle.
Zu den zentralen Prüfungsbereichen gehören:
- Immobilienbewirtschaftung: unter anderem Mietliegenschaften, Stockwerkeigentum, Vermietung, Mietverträge, Unterhalt, Rechnungswesen und Reporting
- Recht: relevante rechtliche Grundlagen für die Immobilienwirtschaft
- Bauliche Kenntnisse: Grundlagen zu Bau, Gebäudeunterhalt, Renovation und Sanierung
- Personalführung: Führung von Mitarbeitenden und Selbstmanagement
Die Berufsprüfung umfasst schriftliche und mündliche Prüfungsteile. Insbesondere die Immobilienbewirtschaftung wird sowohl schriftlich als auch mündlich geprüft.
Die konkreten Prüfungsinhalte und die aktuelle Prüfungsstruktur können sich aufgrund von Änderungen der Prüfungsordnung oder Wegleitung verändern. Deshalb sollten sich Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten immer an den aktuell gültigen offiziellen Prüfungsunterlagen orientieren.
Die BP Immobilienbewirtschafter prüft ein breites Fachspektrum aus Immobilienbewirtschaftung, Recht, Bautechnik und Personalführung. Die Kombination der verschiedenen Prüfungsbereiche zeigt, dass der eidgenössische Fachausweis auf die Übernahme anspruchsvoller und selbständiger Aufgaben in der Immobilienbewirtschaftung vorbereitet.
Welche Kompetenzen erlange ich in der Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter?
Die Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter vermittelt umfassende Kompetenzen für die selbständige und professionelle Bewirtschaftung von Immobilien. Dabei werden rechtliche, kaufmännische, technische und organisatorische Kenntnisse miteinander verbunden.
Nach der Weiterbildung können Immobilienbewirtschafterinnen und Immobilienbewirtschafter unter anderem:
- Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum selbständig bewirtschaften
- Mietverträge erstellen und Mietverhältnisse professionell betreuen
- Mietzinse und Nebenkosten bearbeiten
- Liegenschaftsbuchhaltungen führen und Reportings erstellen
- Mahn- und Inkassoprozesse bearbeiten
- Unterhalts- und Renovationsarbeiten organisieren
- Zustandsanalysen durchführen und Unterhaltsstrategien entwickeln
- Handwerker und externe Dienstleister koordinieren
- Eigentümerinnen und Eigentümer fachlich beraten
- Versicherungs- und Schadenfälle bearbeiten
- Mieterinnen und Mieter kompetent betreuen
- ein kleines Bewirtschaftungsteam führen
- rechtliche Vorgaben in der Immobilienbewirtschaftung berücksichtigen
Die Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter vermittelt ein breites Kompetenzprofil, das deutlich über die reine Verwaltung von Mietobjekten hinausgeht. Absolvierende verbinden Fachwissen aus Immobilienwirtschaft, Recht, Rechnungswesen, Technik und Personalführung und können damit anspruchsvolle Bewirtschaftungsaufgaben übernehmen.
Was kann ich nach der Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter / zur Immobilienbewirtschafterin noch machen?
Nach der Immobilienbewirtschafter-Weiterbildung stehen verschiedene berufliche Entwicklungswege offen. Der eidgenössische Fachausweis kann sowohl für eine fachliche Vertiefung als auch für den nächsten Schritt in Richtung Führung oder höhere Berufsbildung genutzt werden.
Mögliche Karriereperspektiven nach der Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter / zur Immobilienbewirtschafterin sind beispielsweise:
- Senior Immobilienbewirtschafter/in
- Teamleiter/in Immobilienbewirtschaftung
- Leiter/in Immobilienbewirtschaftung
- Niederlassungsleiter/in
- Spezialist/in für Stockwerkeigentum
- Portfolio Manager/in
- Asset Manager/in
- Geschäftsführer/in einer Immobilienverwaltung
Auch eine weiterführende Weiterbildung nach der Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter / zur Immobilienbewirtschafterin kann interessant sein. Je nach persönlichen Voraussetzungen und Berufsziel kommen beispielsweise höhere Abschlüsse im Immobilienbereich oder Weiterbildungen in Facility Management, Betriebswirtschaft oder verwandten Fachgebieten infrage.
Eine besonders naheliegende Weiterentwicklung innerhalb der höheren Berufsbildung ist die Weiterbildung zum/zur dipl. Immobilientreuhänder/in mit eidgenössischem Diplom.
Die Immobilienbewirtschafter-Weiterbildung kann ein wichtiger Schritt für eine langfristige Karriere in der Immobilienbranche sein. Ob Fachspezialisierung, Führungsfunktion oder weiterführender eidgenössischer Abschluss – die nächsten Schritte hängen von deinen beruflichen Zielen und deiner bisherigen Erfahrung ab.
Für wen eignet sich die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin besonders?
Die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin eignet sich besonders für Berufsleute, die bereits Erfahrung in der Immobilienwirtschaft gesammelt haben und künftig mehr Verantwortung übernehmen möchten. Der Fachausweis ist insbesondere interessant, wenn du Immobilien nicht nur administrativ begleiten, sondern selbständig und umfassend bewirtschaften möchtest.
Besonders passend ist die Weiterbildung für Personen, die:
- bereits in einer Immobilienverwaltung arbeiten
- Mietliegenschaften oder Stockwerkeigentum betreuen
- künftig ein eigenes Immobilienportfolio verantworten möchten
- mehr Verantwortung gegenüber Eigentümerinnen und Eigentümern übernehmen wollen
- sich für Immobilienrecht, Rechnungswesen und Bautechnik interessieren
- gerne organisieren, koordinieren und verhandeln
- Freude am Kontakt mit Mietenden, Eigentümern und Dienstleistern haben
- eine Führungsfunktion in der Immobilienwirtschaft anstreben
- ihren bisherigen Berufsweg mit einem eidgenössischen Fachausweis aufwerten möchten
Auch Personen mit einer kaufmännischen oder anderen passenden Vorbildung können die Weiterbildung anstreben, sofern sie die Voraussetzungen für die eidgenössische Berufsprüfung erfüllen. Entscheidend sind insbesondere die vorgeschriebene Vorbildung und Berufspraxis.
Die Weiterbildung Immobilienbewirtschafter / Immobilienbewirtschafterin passt besonders zu Menschen, die gerne selbständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig viel mit unterschiedlichen Menschen zu tun haben. Wer seine berufliche Zukunft in der Immobilienwirtschaft sieht und sich fachlich weiterentwickeln möchte, findet im eidgenössischen Fachausweis eine etablierte Qualifikation.
Tipps, Tests und Infos zu «Immobilien-Bewirtschafter/Immobilien-Bewirtschafterin mit eidg. Fachausweis»
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